Bildung in Schwaben

Zahlen zur Bildung

Schwerpunkt Schwaben (die Daten ab Bevölkerungsprognose bis Schulabschluss sind dem Bildungsbericht 2006 des ISB sowie dem Forschungsbericht zu neueren Daten und Analysen zur Bildungsarmut in Bayern im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag entnommen; die nachfolgenden Daten sind der Befragung zur Einführung des BayKiBiG der Grünen Landtagsfraktion, Mai 2006 entnommen)

Kernpunkte

In der Gesamtzahl wird sich der Anteil der schulpflichtigen 6- bis 16jährigen an der Gesamt­be­völkerung in Schwaben bis zum Jahre 2023 verringern. Diese Abnahme der Schülerzahlen wurde von der bayerischen Staatsregierung bereits seit Jahren in der Planung vor­weg­ge­nom­men, was zu Schul­schließungen und damit größeren Schulen und Klassen sowie längeren Schulwegen geführt hat. Die Betreuung der unter 6jährigen ist nach wie vor nicht ausreichend gesichert, es fehlen ins­be­sondere Krippenplätze sowie Ganztagsbetreuungsangebote für Kindergartenkinder. Die Zahl der ausländischen Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt werden, ist über­pro­por­tio­nal hoch. Hier müssen die Integrationsanstrengungen erheblich erweitert werden, um diesen Kindern nicht weitere Nachteile beim Start in ihre Bildungskarriere aufzubürden. Dazu gehört insbesondere die Sprach­för­de­rung für diese Kinder und ihre Eltern, damit letztere das bayerische Schulsystem überhaupt ver­ste­hen können. Der Anteil männlicher Lehrkräfte ist in Schwaben deutlich zu gering. Nachdem die meisten Schü­lerInnen schon vor dem Schulbeginn ganz überwiegend von der eigenen Mutter oder weib­li­chen Er­zie­he­rinnen betreut wurde, sind spätestens ab der Grundschule auch männliche Rol­len­vorbilder wichtig. Das Angebot an Ganztagsschulen oder Schulen mit Nachmittagsangeboten durch Externe (z. B. Ver­eine) ist in Schwaben viel zu gering. Immer weniger Kinder und deren Eltern wählen den Bildungsweg, der ihnen bei ihren Lei­stun­gen den höchstmöglichen Bildungsabschluss erlaubt. Ursache hierfür ist zum einen die Einführung der sechsjährigen Realschule, zum anderen der zunehmend schlechter werdende Ruf der Gymnasien (aber auch Realschulen) wegen großer Klassen, weiter Schulwege, Lehrer­Innen­mangels, Unter­richts­­aus­falls, der übereilten Einführung des G8 und dem damit verbundenen erhöhten Lei­stungs­druck. Im Übrigen überzeugt das bayerische Schulsystem nach wie vor nicht gerade mit großer Durch­lässigkeit in höhere Bildungswege – im Gegenteil wechseln Schü­lerInnen eher auf eine Schu­le, die zu einem geringeren Bildungsabschluss führt. Die Nichtversetzungsquoten an schwäbischen Schulen sind sehr hoch, ins­besondere für Jungen und AusländerInnen ist dieses Risiko nicht zu übersehen. Gleiches gilt für SchülerInnen, die die Schule ohne Abschluss verlassen.

Bevölkerungsprognose

Bis zum Jahr 2023 wird die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Bayern zurückgehen, auch wenn die Gesamtbevölkerung bis dahin noch um knapp 3 v. H. zunehmen wird. Der An­teil der 6- bis 16jährigen wird in Bayern um ca. 18 v. H. schrumpfen. In Schwaben werden alle Kreise be­trof­fen sein; den geringsten Rückgang wird die kreisfreie Stadt Augsburg mit 11,1 v. H. zu verzeichnen haben. In allen anderen schwäbischen Kreisen wird sich die Zahl der schulpflichtigen Kinder und Ju­gendlichen um 17 bis 29 v. H. verringern.

Kinderbetreuung

Mehr als 90 v. H. der drei- bis fünfjährigen Kinder besucht in Schwaben den Kin­der­gar­ten. Knapp 42 v. H. dieser Kinder wird ganztags im Kindergarten betreut. Von den Kindergartenkindern waren fast 12 v. H. ausländischer Herkunft. Bei den vom Schulbesuch zu­rück­ge­stuf­ten Kin­dern jedoch war der Anteil der AusländerInnen in Schwaben mit über 23 v. H. fast doppelt so hoch.

SchülerInnenzahlen

Die SchülerInnenzahlen werden sich weiter verringern. Es liegt kein gesondertes Zahlen­ma­te­ri­al für Schwaben vor, daher wird auf die Daten für Gesamtbayern Bezug genommen: Da­nach wird die Zahl der SchulanfängerInnen im Jahr 2023 nur ca. 111.000 betragen (zum Ver­gleich: 2004 wurden fast 132.000 Kinder eingeschult). Dies entspricht einem Rückgang von ca. 16 v. H. Die Ge­samt­schü­lerInnenzahl in Bayern wird sich von 1.474.000 SchülerInnen im Jahre 2004 auf ca. 1.183.000 SchülerInnen im Jahre 2023 verringern. Damit sinkt diese Zahl um ca. 20 v. H.

Schulgrößen

Die durchschnittlichen Schul- und Klassengrößen variieren unterschiedlich stark je nach der Schul­art (Daten liegen nur für Realschulen und Gymnasien vor). Die durchschnittlich größten Real­schu­len in Schwaben befinden sich in den kreisfreien Städten Kaufbeuren und Kempten sowie den Land­­kreisen Augsburg und Aichach-Friedberg mit 750 bis 850 SchülerInnen. Die im Durchschnitt klein­sten Real­schulen findet man in der kreisfreien Stadt Augsburg sowie dem Landkreis Lindau a. Bodensee. Es ergibt sich somit kein einheitliches Bild oder Stadt-Land-Gefälle bei der Größe der Real­schulen. Ein etwas anderes Bild zeichnet sich bei den Gymnasien ab: Alle vier schwäbischen kreisfreien Städte (Memmingen, Kempten, Kaufbeuren und Augsburg) sowie der Landkreis Augs­burg besitzen die durch­schnittlich größten Gymnasien mit 900 und mehr SchülerInnen. In den Land­kreisen hingegen werden an den Gymnasien im Schnitt nur 700 bis 900 SchülerInnen unter­rich­tet.

Klassengrößen

Hinsichtlich der Klassengrößen muss ebenfalls nach Schularten unterschieden werden. Der bay­erische Durchschnitt für Grundschulklassen liegt bei 23 Kindern pro Klasse. In Schwaben werden knapp zwei Drittel der Kinder in Klassen mit bis zu 25 SchülerInnen unterrichtet. Leider muss auch ca. 1 v. H. der GrundschülerInnen in Klassen mit über 30 Schü­ler­In­nen lernen. An Hauptschulen wer­den im bayerischen Durchschnitt ca. 22 Schüler­In­nen pro Klasse unterrichtet. In Schwaben gehen knapp drei Viertel aller Hauptschüler­Innen in Klas­­sen mit bis zu 25 SchülerInnen, allerdings auch 0,5 v. H. in Klassen mit mehr als 30 Schü­ler­In­nen. Realschulen haben in Bayern im Durchschnitt die größten Klassen mit 28 bis 29 Schü­ler­In­nen. In Schwaben wird nur jeder achte Realschüler in einer Klas­se mit maximal 25 SchülerInnen un­ter­rich­tet. Fast jeder zweite schwä­bi­sche Schüler muss in einer Klasse mit 30 bis 35 Schü­ler­In­nen lernen. An den Wirtschaftsschulen werden 23 v. H. der schwäbischen Schü­ler­Innen in Klassen bis zu 25 SchülerInnen unter­rich­tet. Mehr als jeder Vierte besucht jedoch eine Klasse mit 30 bis 35 SchülerInnen. Der bayerische Durch­­schnitt der Klassengröße bei Wirt­schafts­schulen liegt bei ca. 27 Schü­ler­In­nen pro Klasse. An Gymnasien werden im Durchschnitt 28 Schü­ler­In­nen in Bayern unter­rich­tet. In Schwaben lernen ca. 17 v. H. der Gymnasiasten in Klas­sen mit bis zu 25 Schü­ler­Innen und ca. 37 v. H. in Klassen von 30 bis 35 SchülerInnen. Der Anteil noch größerer Klas­sen in Gymnasien liegt in Schwaben bei unter 1 v. H.

Lehrkräfte

Nur etwas mehr als 38 v. H. der Lehrkräfte in Schwaben sind männlich – dies ist knapp über dem bayerischen Durchschnitt von 37,9 v. H. Mit jeweils mehr als 50 v. H. sind männliche Leh­rer an den Wirt­­schafts­schu­len sowie den Gymnasien überrepräsentiert, während ihr Anteil an den Grund-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie den Volksschulen zur sonder­pä­da­go­gi­schen För­de­rung zum Teil deut­lich unter dem der Frauen liegt.

Anteil der Privatschulen

Mit 11,5 v. H. besuchen in Schwaben bayernweit überdurchschnittlich viele Schü­ler­In­nen eine Schule in freier Trägerschaft (Bayern: 9,3 v. H.) – es handelt sich um den zweithöchsten baye­ri­schen Wert. Auf­fällig ist, dass mit mehr als 28 v. H. der bayernweit höchste Wert bei den SchülerInnen an Realschulen er­reicht wird. Eine ebenfalls sehr große Zahl – fast jeder fünfte Schü­ler­ – besucht in Schwaben auch ein privates Gymnasium.

Schularten

In Schwaben werden alle sechs derzeitigen Ausbildungsrichtungen an Gymnasien ange­bo­ten. Am häu­figsten sind mit 38 v. H. die sprachlichen Gymnasien mit neusprachlichem Profil, ge­folgt von den naturwissenschaftlich-technischen Gymnasien mit 34 v. H. Mit weiteren 7 v. H. bie­ten über­durch­schnitt­lich viele Gymnasien das musische und mit 9 v. H. ebenfalls über­durch­schnitt­lich viele Gymnasien das wirtschaftswissenschaftliche Profil an. Mehr als jede dritte Hauptschule bietet in Schwaben M-Klassen an. Bei der Ver­tei­lung der Mittlere-Reife-Züge an den schwäbischen Haupt­schu­len ist festzustellen, dass die vier kreisfreien Städte und der Landkreis Dillingen a. d. Donau für maximal 20 v. H. der HauptschülerInnen diese Qualifizierung anbieten, während in den übri­gen Land­kreisen bis zu 36 v. H. der SchülerInnen ein solches Angebot nutzen können. Praxis­klas­sen werden in mehr als 9 v. H. der Hauptschulen in Schwaben angeboten (Bayern: 6 v. H.) – das ist der höchste bayerische Wert. In den Praxisklassen der Haupt­schu­len in Schwa­ben sind 29 v. H. der Schü­ler­Innen Mädchen, dies liegt knapp über dem bayerischen Durchschnitt.

Ganztagsschulen

Bayernweit werden nur insgesamt 3,3 v. H. aller SchülerInnen in Ganztagsschulen unter­rich­tet. Hinzu kommen 25,8 v. H., die Ganztagesangebote mit Mindestumfang wahr­­­nehmen. In Schwaben verteilen sich die SchülerInnen bei den Ganztagesangeboten fol­gen­dermaßen auf die Schul­arten: Knapp 2 v. H. der Real­schüler und Gymnasiasten so­wie fast 4 v. H. der Volksschüler nehmen an Ganztagsschulen oder Ganz­tags­angeboten teil. Außerdem ste­hen diese Angebote ca. jedem fünften Schüler an einer Volksschule zur sonder­pä­da­go­gi­schen Förderung zur Verfügung. Für Wirt­schafts­schülerInnen gibt es in Schwaben gar keine Ganz­­tagesangebote.

Schulversuche

Der Anteil der allgemein bildenden Schulen an Schulversuchen lag in Schwaben mit 7,1 v. H. etwas über dem bayerischen Durchschnitt von 6,8 v. H. Dabei nahmen in Schwaben un­ter­durch­schnitt­lich wenige Real­schulen, aber überdurchschnittlich viele Gymnasien teil.

Übertritte

Aus der Jahrgangsstufe 4 treten in Schwaben verhältnismäßig viele SchülerInnen in die Hauptschu­le über. Diese Zahl schwankt zwischen 39 und mehr als 49 v. H. Auffällig sind die großen Un­ter­schie­de zwischen den kreisfreien Städten und den Landkreisen – während in allen kreisfreien Städ­ten mehr als die Hälfte der SchülerInnen auf die Haupt­schu­le übertritt, sind es in den Landkreisen zwischen 39 und 49 v. H. Ins Auge fällt weiterhin das Stadt­-Land-Gefälle bei den Übertritten an die Realschule: In allen vier schwäbischen kreis­freien Städten treten jeweils nur maximal 23 v. H. der SchülerInnen an die Realschule über, in den Landkreisen sind dies jeweils mindestens 23 v. H. Bei den Gymnasien ist kein Un­ter­schied zwischen Stadt und Land erkennbar: die Werte bewegen sich für alle schwä­bi­schen Kreise zwischen 23 und 35 v. H. Damit ist Schwaben der Regierungsbezirk mit der ge­ring­sten Schwan­kungsbreite bei den Übertritten aus der Jahrgangsstufe 4 an das Gymna­sium. Entgegen dem bayerischen Trend, der stagnierende Zahlen zeigt, stieg zwischen 1989 und 2002 die Zahl der Schü­ler­In­nen, die auf die Haupt­schu­le über­traten, in neun von 14 schwäbischen Krei­sen. Die durch­schnitt­lichen Über­tritts­quoten an die Realschule sanken in acht der 14 Kreise (im bayrischen Trend ebenfalls leicht sinkend). Zwar stieg gemäß dem Trend in Bayern in neun von 14 schwäbischen Kreisen die Übertrittsquote auf das Gymnasium, allerdings besteht ein gravierender Unterschied zwischen der Anzahl der SchülerInnen, die eine (bedingte) Empfehlung für das Gym­na­sium haben und der Anzahl der SchülerInnen, die tatsächlich auf das Gymnasium wechseln: Die Aus­schöpfungsquote der Gymnasialempfehlung ist seit 1998 von 78,6 v. H. auf unter 65 v. H. im Jahre 2004 gesunken. Das Bild zu Übertritten aus der Jahr­gangs­­stufe 10 der Hauptschule auf das Gym­­nasium oder die FOS ist in Schwaben nicht ein­heit­lich aus­geprägt. Während es in den Land­krei­sen Augsburg und Unterallgäu nur maximal 6 v. H. der SchülerInnen schaffen, sind es in der kreisfreien Stadt Kempten und dem Landkreis Neu-­Ulm mehr als ein Viertel der SchülerInnen eines Jahrgangs. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Übertritte aus der Jahrgangsstufe 10 der Real- und Wirt­schafts­schulen auf das Gym­nasium oder die FOS. In der kreisfreien Stadt Memmingen schaffen dies nur bis zu 10 v. H. der SchülerInnen, während es in den Land­kreisen Oberallgäu und Augsburg mehr als 25 v. H. sind. Umgekehrt wechseln auch Schü­lerInnen vom Gym­na­sium an eine Haupt-, Real- oder Wirt­schafts­schule. In der kreisfreien Stadt Augsburg be­trifft dies unter 3 v. H. der Schü­ler­­In­nen. In den Landkreisen Augsburg, Unter- und Ostallgäu hingegen gehen 6 bis 7 v. H. der Schü­ler­In­nen diesen Weg.

Nichtversetzung

In fünf von 14 Kreisen in Schwaben liegt die Nichtversetzungsrate in der Grund­schu­le über dem baye­ri­schen Durchschnitt von 0,7 v. H. An den schwäbischen Hauptschulen be­­trifft dies gar neun von 14 Kreisen (Bayern: 2,8 v. H.). Für Realschulen gilt diese Aussage in nur fünf von 14 (Bayern: 5,6 v. H.) und für Gymnasien in der Hälfte der Krei­se (Bayern: 5,2 v. H.). Unabhängig von der Jahrgangsstufe und der Schulart sind Jungen deut­lich häu­figer von einer Nichtversetzung betroffen als Mädchen und Aus­län­de­rInnen deut­lich häu­fi­ger als deutsche SchülerInnen.

Schulabschluss

Ohne mindestens einen Hauptschulabschluss verlassen in Bayern 4 v. H. der Altersgruppe der 15- bis 18jährigen die Hauptschule. In Schwaben betrifft dies in allen kreisfreien Städten 5,5 bis mehr als 7 v. H. der SchülerInnen; im Landkreis Lindau a. Bodensee hin­gegen lediglich 1 bis 2,5 v. H. der Schü­ler­In­nen. An den Realschulen in Schwaben bestanden 2,3 v. H. der Schü­ler­Innen nicht die Ab­schluss­prü­fun­gen (Bayern: 2,7 v. H.). An den schwäbischen Wirt­schafts­schulen betraf dies 5,4 v. H. der Schüler­In­nen (Bayern: 5 v. H.). Aus­ländische Schü­ler­In­nen sind über­pro­portional betroffen, fast jeder Vierte verlässt die Schule in Schwaben ohne Haupt­­schul­abschluss.

 === Kinderbildung von 0-6 , Veränderungen nach Einführung des BayKiBiG in Schwaben ===
Die Versorgungsquote mit Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder liegt bayernweit bei 2,7 v. H. Diese Zahl bezieht sich auf Krippenplätze und bezieht die Plätze in altersgeöffneten Einrichtungen mit ein. Nicht berücksichtigt sind Tagesmütter. Das bayerische Staatsministerium spricht vor Einführung des BayKiBiG von 3,5 v. H. Deckungsgrad. Dieser Wert beinhaltet Tagesmütter.

Gruppengröße in schwäbischen KiTas

Der von der Staatsregierung ohnehin schon zu hoch angesetzte Höchstwert für die Gruppengröße von 25, 4 Kindern pro Gruppe wird in Schwaben von 21,9 v. H. der KiTas überschritten.

Betreuungsschlüssel

Die Staatsregierung empfiehlt einen Betreuungsschlüssel von 1:12,5. Die Grünen empfehlen 1:10 bis 1:8. In Schwaben wird selbst der niedrige Anstellungsschlüssel von 1:12,5 von 30,3 v. H. der Ein­rich­tun­gen unterschritten.

Personalabbau nach Einführung des BayKiBiG

In Schwaben geben 42,6 v. H. der Einrichtungen an, Personal entlassen zu müssen, Personalstunden ab­bauen zu müssen oder aus Kostengründen hoch qualifiziertes gegen niedriger qualifiziertes Per­so­nal austauschen zu müssen.

Vor- und Nachbereitung pädagogischer Angebote

In Schwaben geben 61,7 v. H. der Einrichtungen an, weniger Zeit für die Vor- und Nachbereitung pädagogischer Angebote als vor der Einführung des BayKiBiG zur Verfügung zu haben. Ebenfalls 61,7 v. H. der Einrichtungen geben an, weniger Geld für Material zur Verfügung zu haben.

Von Schließung bedrohte Einrichtungen und Gruppen

In Schwaben geben 4,8 v. H. der Einrichtungen an, nach Umstellung von Gruppenfinanzierung auf die Pro-Kopf-Finanzierung des BayKiBiG von Schließung bedroht zu sein. 12,8 v. H. geben an, eine oder mehrere Gruppen schließen zu müssen.

Nicht-Anerkennung von Gastkinderplätzen

In Schwaben geben 23,7 v. H. der Einrichtungen an, schon mindestens einmal den Betreuungsbedarf nach der Gastkinderregelung durch die Kommune nicht anerkannt bekommen zu haben.

Topic revision: r1 - 30 Nov 2006 - 14:10:44 - BueroGrueneSchwaben

Warning: Can't find topic Schwaben/Gruene.WebLeftBar

 
This site is powered by the TWiki collaboration platformCopyright © by the contributing authors. All material on this collaboration platform is the property of the contributing authors.
Ideas, requests, problems regarding TWiki? Send feedback