Schwaben ergrünt

Schwaben ergrünt Ziel: der Vorzeige-Kreisverband - wie sieht er aus?

Zum Einstieg einige Notizen:

  • die besten Ideen entfalten keine Wirkung, wenn sie nicht breit gestreut werden
  • zur Listenaufstellung müssen wir uns um politisches Personal bemühen
  • dafür brauchen wir AnsprechpartnerInnen und Präsenz der Orts- und Kreisverbände mit Personal und Infomaterial

Angenommen, bei euch im Kreisverband würde alles optimal laufen, wie würde euer Vorzeige-Modell aussehen?

Hierzu einige Antworten der TeilnehmerInnen des Workshops "WeltverbesserInnen gesucht" zur Politischen Personalentwicklung NRW:

  • Aktive stehen voll hinter dem "Grünen Projekt" und die Arbeit bereitet mehr Freude als Frust
  • Mitarbeit aller ist erwünscht, wird gefördert und gewürdigt
  • Sprache und Strukturen sind verständlich bzw. übersichtlich und transparent
  • Bevölkerung ist interessiert an der Arbeit des KV
  • Angebote für "jung, mittel und alt"
  • Gute Zusammenarbeit zwischen Fraktion und KV mit gegenseitiger Unterstützung
  • Leute mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen gewinnen und einbinden
  • Eine aktive Grüne Jugend vor Ort, die eigene Initiativen und Projekte einbringt
  • Aktion und Interaktion mit Nicht-Grünen
  • Perfekte Kommunikation an alle Mitglieder des KV
  • Lokalpolitik mitbestimmen - Mehrheit im Rat gewinnen
  • Zielorientiertes Arbeiten - miteinander, nicht gegeneinander
  • Neue Ideen finden Platz
  • Niedrigschwellige Einstiegsangebote

Ich bin sicher, ihr habt schon die eine oder andere Schwachstelle entdeckt, die auf eurer nächsten Kreis-/Ortsversammlung angesprochen werden kann.

Lösungsansätze

1. zur Mitgliederwerbung

  • feste AnsprechpartnerInnen im Kreis-/Ortsverband, die ein offenes Ohr für Neue haben
  • regelmäßige Sitzungen und öffentliche Veranstaltungen (Radtouren durch Stadt und Land mit politischen Inhalten durch lokale MandatsträgerInnen, Pflanzentauschbörsen, Teilnahme Grüner Teams an lokalen Sportveranstaltungen, z.B. Lauf- oder Volleyballturnieren)
  • Sprungbrett für Frauen in die GRÜNE Kommunalpolitik: Übernahme von Patenschaften für Interessierte
  • niedrigschwellige Kennenlernrunden (GRÜNE VOR ORT: Brunch o.ä. in Kneipe oder GRÜNER Stammtisch im Biergarten evtl. auch mit "Promis" (gerne auch aus Bezirkstag, LT oder BT)
  • Kontaktpflege, auch über den GRÜNEN Tellerrand hinaus!

2. zur Mitgliederbindung

  • NeueinsteigerInnentreffen
  • Information und Kommunikation (Klausurtag mit allen Aktiven zur Evaluation der Arbeit, Festlegung der Schwerpunkte und strategischer Diskussion)
  • frühzeitige Weiterbildung und Qualifikation
  • projektorientierte Angebote
  • publikumswirksame Präsentation von Themen, auch mit prominenten Köpfen
  • Spaßfaktor: gemeinsames Sommerfest, Öko-Parties, Radtouren, Lauftouren, Weihnachtsessen

3. Grün vor Ort!

  • Leitlinien erstellen: anhand eines Themas organisiert ihr Veranstaltungen zu Grüner Poltik und streicht Grüne Kompetenzen vor Ort heraus (einfacher Einstieg anhand von Vorhaben von BV, LV oder Bezirksverband)
  • Grüne Infopost: regelmäßige Newsletter, Briefe oder Mails zur Info aller Interessierten über Grüne Initiativen, Themen und Termine und Kommentar zu Grüner Politik vor Ort
  • Grüne Junge/ Grüne Alte: Jugend oder SeniorInnen ansprechen und zu Themen vor Ort informieren (Stichwort: Demografischer Wandel); Exkursionen, Frühstück etc.
  • Glückwünsche an Mitglieder/Aktive zu besonderen Anlässen (5/10/15/20/25 Jahre Mitgliedschaft, runder Geburtstag o.ä.)
  • Kennenlernrunden bei Sitzungen, transparente Strukturen und verständliche Sprache gerade auch für NeueinsteigerInnen
  • Homepage: gepflegt und aktuell, mit AnsprechpartnerInnen
  • Vernetzung mit anderen KVs, OVs

Viel Spaß und Erfolg wünscht euch euer Bezirksteam!

Topic revision: r1 - 12 Mar 2007 - 10:09:20 - BueroGrueneSchwaben

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